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Fotografie 2015

Veröffentlicht 17. November 2025

Fotografie 2015

Du stehst vielleicht gerade vor deiner Kamera oder schaust auf die Bilder, die du in letzter Zeit gemacht hast, und fragst dich: Was mache ich eigentlich mit all diesen Möglichkeiten? Das Jahr 2015 war ein spannendes Jahr für die Fotografie. Damals gab es einen großen Umbruch, besonders im Bereich der digitalen Spiegelreflexkameras und der Smartphone-Fotografie. Vielleicht fühlst du dich überfordert von all den Einstellungen, dem Tempo der Technik oder fragst dich, ob deine Ausrüstung von damals noch mithalten kann. Keine Sorge, das Gefühl kennen viele. Lass uns gemeinsam schauen, was damals wichtig war und wie du diese Grundlagen heute noch nutzen kannst, um bessere Fotos zu machen.

Die große Umstellung: Was 2015 in der Fotowelt wirklich zählte

Erinnerst du dich noch, wie schnell die Megapixel-Zahl damals in die Höhe schoss? Es war eine Zeit, in der viele dachten: Mehr Pixel, automatisch bessere Fotos. Das stimmt aber nur teilweise. Viel wichtiger war damals schon die Leistung bei schlechtem Licht, also der Umgang mit höheren ISO-Werten. Wenn du heute noch eine Kamera aus dieser Ära besitzt, wirst du vielleicht bemerken, dass die Bilder schnell „körnig“ werden, wenn es dunkel ist. Das Rauschen, also dieses feine Grieseln im Bild, war ein echtes Thema beim fotografieren 2015.

Gleichzeitig explodierte die Qualität der Smartphone-Kameras. Plötzlich hatte jeder eine Kamera in der Tasche, die „ganz okay“ Bilder machte. Das hat viele Hobbyfotografen verunsichert. War die Spiegelreflexkamera noch nötig? Für viele Bereiche ja, aber die Grenze verschwamm. Wenn du heute noch Wert auf diesen klassischen Look legst, musst du verstehen, wie du mit deiner DSLR oder spiegellosen Kamera den Smartphone-Fotos einen Schritt voraus bleibst – es geht um Schärfentiefe und manuelle Kontrolle.

Die Blende als dein wichtigstes Werkzeug

Egal, welche Kamera du nutzt, die Blende ist der Schlüssel zu kreativen Bildern. Wenn du Bilder aus 2015 anschaust, die wirklich herausstechen, haben sie meistens eine schöne Trennung zwischen dem, was scharf ist, und dem Hintergrund. Das erreichst du mit einer großen Blendenöffnung, also einer kleinen Blendenzahl (zum Beispiel f/1.8 oder f/2.8). Stell dir vor, du fotografierst deinen Freund im Park. Möchtest du, dass der ganze Hintergrund verschwimmt und nur dein Freund scharf ist? Dann brauchst du diese große Öffnung.

Wenn du ein Objektiv aus dieser Zeit besitzt, das eine solche kleine Zahl erlaubt, probiere es aus! Stelle deine Kamera in den Blendenprioritätsmodus (oft mit „A“ oder „Av“ gekennzeichnet). Wähle die kleinste Zahl, die dein Objektiv zulässt, und schau, was passiert. Das ist der erste Schritt, um deinen Bildern mehr Tiefe zu geben, besonders wenn du dich mit dem porträt fotografieren im Jahr 2015 stil beschäftigst.

Licht verstehen: Der natürliche Vorteil gegenüber dem Smartphone

Fotografie 2015

Dein größter Vorteil gegenüber einer einfachen Handyknipse damals (und heute) ist, wie deine Kamera mit Licht umgeht. Smartphones mussten viel rechnen und aufhellen, was oft zu unnatürlichen Ergebnissen führte. Deine „richtige“ Kamera nimmt das Licht einfach auf, so wie es ist. Das ist eine Chance!

Suche dir das Licht, anstatt es zu bekämpfen. Der beste Tipp, den man damals schon gab und der heute noch gilt: Fotografiere in der „Goldenen Stunde“. Das ist die Zeit kurz nach Sonnenaufgang oder kurz vor Sonnenuntergang. Das Licht ist weich, warm und wirft lange Schatten, die Struktur in dein Bild bringen. Wenn du also draußen bist und das Gefühl hast, dass die Szene langweilig aussieht, warte 45 Minuten. Du wirst den Unterschied sehen.

Ein weiteres Thema war der Umgang mit direktem Sonnenlicht. Viele Anfänger vermeiden die Mittagssonne. Das ist meistens richtig, weil die Schatten hart sind. Aber versuche mal, bei hartem Licht direkt in die Sonne zu fotografieren und dein Motiv als Silhouette darzustellen. Das erzeugt dramatische Effekte. Das grundlagen der belichtung für anfänger drehen sich immer um diese Entscheidungen: Hartes Licht nutzen oder weiches Licht suchen?

VIDEO: Video fotografie 2015

Die Bedeutung der Bildausschnitte jenseits des Automatikmodus

Als die Kameras technisch immer besser wurden, geriet ein einfaches Prinzip manchmal in Vergessenheit: Komposition. Viele Fotos aus der Zeit sehen technisch perfekt aus – scharf, gut belichtet – aber sie sind langweilig. Warum? Weil der Bildausschnitt nicht fesselnd ist.

Denk an die Drittel-Regel. Stell dir vor, du legst zwei horizontale und zwei vertikale Linien über dein Bild, die ein Gitter bilden. Platziere wichtige Elemente deines Fotos nicht in die Mitte, sondern auf diese Linien oder an deren Schnittpunkte. Das macht das Bild sofort dynamischer. Du musst diese Linien nicht im Sucher sehen; trainiere dein Auge dafür.

Wenn du merkst, dass deine Fotos immer gleich aussehen, dann verändere deinen Standpunkt radikal. Geh auf die Knie, leg die Kamera auf den Boden, steig auf einen Stuhl. Viele tolle tipps zur bildgestaltung fotografie basieren darauf, dass der Fotograf sich selbst bewegt hat, anstatt die Kamera nur geradeaus zu halten.

Die Nachbearbeitung: Der digitale Dunkelraum

2015 war das Jahr, in dem die RAW-Datei wirklich Standard wurde für alle, die mehr wollten. Vielleicht hast du deine Bilder damals im JPEG-Format gespeichert, weil es einfacher war. JPEG ist quasi das fertige Bild, so wie es die Kamera sieht. RAW hingegen ist das digitale Negativ.

Wenn du heute noch alte RAW-Dateien hast, lade sie in ein einfaches Bearbeitungsprogramm (auch kostenlose Programme können hier helfen). Der Vorteil von RAW: Es speichert viel mehr Informationen über Farben und Helligkeit, besonders in den dunklen Schatten und den hellen Lichtern. Das ist dein Sicherheitsnetz.

Wenn deine Schattenbereiche in einem Bild komplett schwarz sind, kannst du sie in einer RAW-Datei oft noch retten und Details sichtbar machen. Bei einem JPEG ist das meistens verloren. Das Verständnis, dass die Kamera nur der Anfang ist, war ein großer Schritt für viele Fotografen, die ihre digitale fotografie verbessern 2015 wollten.

Sei vorsichtig mit dem Nachbearbeiten. Eine leichte Anpassung der Kontraste oder das Anheben der Schatten ist oft genug. Übertreibe es nicht mit der Sättigung oder dem Schärfen. Dein Ziel ist es, das Bild so aussehen zu lassen, wie du es in der Realität empfunden hast, nicht wie ein überzogener Comic.

Die Ausrüstung – Was zählt wirklich?

Wahrscheinlich denkst du jetzt über deine Ausrüstung nach. Welche Linse brauche ich? Brauche ich das neueste Modell? Damals gab es eine riesige Debatte um die Sensorgröße – Vollformat gegen APS-C. Kurz gesagt: Vollformat-Sensoren (die größeren) liefern bei schlechtem Licht meist bessere Ergebnisse und erzeugen leichter diesen schönen unscharfen Hintergrund.

Aber das Wichtigste ist, dass du die Ausrüstung kennst, die du hast. Wenn deine Kamera eine gute manuelle Kontrolle erlaubt, dann beherrsche diese Einstellungen, bevor du über ein Upgrade nachdenkst. Ein einfacher Tipp für alle, die noch mit dem Kit-Objektiv fotografieren (das Objektiv, das oft mit der Kamera verkauft wird): Verlasse den Zoom-Bereich, den du am häufigsten nutzt. Wenn du meistens auf 55mm zoomst, gehe auf 35mm oder 70mm und schau, wie sich das auf deine Komposition auswirkt. Das zwingt dich, kreativ mit der Distanz umzugehen.

Die besten Kameras von 2015 sind heute immer noch fähig, fantastische Bilder zu machen. Der entscheidende Faktor ist die Geschichte, die du erzählst, und wie gut du Licht und Komposition beherrschst. Die Technik liefert nur das Handwerkszeug.

Häufige Fragen

Welche filmische optik war damals angesagt?
Damals waren Objektive beliebt, die ein sehr weiches, cremiges Bokeh (also die Unschärfe im Hintergrund) erzeugten. Oft waren das lichtstarke Festbrennweiten, also Objektive, die nicht zoomen können, wie zum Beispiel 50mm f/1.8. Diese sind oft erschwinglich und bieten eine tolle Grundlage für Porträts. Sie zwingen dich außerdem, dich für den Bildausschnitt zu bewegen, was gut für dein Auge ist.
Hervorgehobene Quellen
Hier ist eine kuratierte Liste von Links, die dir alles über Fotografie 2015 verraten. - Fotografie 10 Jaar Later: van 2015 tot 2025 : r/photography
Muss ich meine alten fotos neu bearbeiten?
Das musst du nicht, aber du solltest es vielleicht versuchen. Wenn du Bilder aus dieser Zeit anschaust, wirst du oft feststellen, dass die Farben etwas flacher wirken als heute. Das liegt daran, dass heutige Software besser darin ist, Farben zu verbessern, ohne dass es unnatürlich aussieht. Lade ein paar deiner alten RAWs in ein aktuelles Programm und spiele mit den Reglern für Schatten und Lichter; du wirst überrascht sein, was noch drinsteckt.
Ist die serienbildgeschwindigkeit wichtig für mich?
Für die meisten alltäglichen Themen wie Urlaub, Porträts oder Landschaft ist die hohe Serienbildgeschwindigkeit, also wie viele Bilder pro Sekunde die Kamera aufnimmt, eher zweitrangig. Wichtiger ist, dass du einen guten Autofokus hast, der dein Motiv zuverlässig findet. Wenn du Sport oder schnelle Tieraufnahmen machst, zählt die Geschwindigkeit, aber im normalen Gebrauch kannst du diese Funktion getrost ignorieren und dich auf die Bildqualität konzentrieren.
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